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ISBN/EAN: 978-3-7371-0107-3
Einband: gebundenes Buch
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Erschienen am:
18.05.2021
18.05.2021
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
320 S.
320 S.
Format (T/L/B):
2.6 x 21 x 13.5 cm
2.6 x 21 x 13.5 cm
Hersteller:
Rowohlt Berlin Verlag GmbH
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produktsicherheit@rowohlt.de
Kreuzbergstraße 30
DE 10965 Berlin
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Beschreibung
Sankt Petersburg/Ludwigsburg 1992. Ein Mädchen reist mit den Eltern, der Großmutter und ihrem Bruder nach Deutschland aus, in die Freiheit. Was sie dafur zurucklässt, sind ihre geliebte Hundin Asta, die Märchen-Telefonnummer und fast alles, was sie mit Djeduschka, Opa, verbindet - letztlich ihre Kindheit. Im Westen merkt die Elfjährige, dass sie jetzt eine andere und 'die Fremde' ist. Ein Fluchtlingskind im selbstgeschneiderten Parka, das die Wörter so komisch ausspricht, dass andere lachen. Auch fur die Eltern ist es schwer, im Sehnsuchtswesten wächst ihre russische Nostalgie; und die stolze Großmutter, die mal einen Betrieb leitete, ist hier einfach eine alte Frau ohne Sprache. Das erst fremde Deutsch kann dem Mädchen helfen - beim Erwachsenwerden, bei der Eroberung jenes erhofften Lebens. Aber die Vorstellungen, was Freiheit ist, was sie erlaubt, unterscheiden sich zwischen Eltern und Tochter immer mehr. Vor allem, als sie selbst eine Familie grundet und Entscheidungen treffen muss.Ein autobiographischer Roman, der zeigt, dass die Identität gerade im Zwiespalt zwischen Stolz und Scham, Eigensinn und Anpassung, Fremdsein und allem Dazwischen stark wird. 'Wer wir sind' erzählt, wie eine Frau zu sich findet - und wer wir im heutigen Deutschland sind.
Über Lena Gorelik
Lena Gorelik, 1981 in St. Petersburg geboren, kam 1992 mit ihren Eltern nach Deutschland. Ihr Roman 'Hochzeit in Jerusalem' (2007) war für den Deutschen Buchpreis nominiert, 'Mehr Schwarz als Lila' (2017) für den deutschen Jugendliteraturpreis. 2021 erschien ihr Roman 'Wer wir sind'und wurde begeistert besprochen. Regelmäßig schreibt Lena Gorelik Essays zu gesellschaftlichen Themen, u.a. für die Süddeutsche Zeitung oder Die Zeit. 2024 wurde sie mit dem Heinrich-Mann-Preis für Essayistik ausgezeichnet, 2026 mit dem Preis der Literaturhäuser. Im selben Jahr erschien 'Alle meine Mütter', ein neuer Roman.
Schlagzeile
Wie wird man, wer man ist?