Kolonialismus
„Die Kolonie“ von Audrey Magee erzählt von einer abgelegenen irischen Insel im Jahr 1979.
Ein britischer Maler und ein französischer Sprachforscher reisen dorthin – der eine will Bilder schaffen, der andere die gällische Sprache retten. Doch mit ihren eigenen Zielen mischen sie sich stärker ein, als den Inselbewohnern lieb ist.
Still, klug und voller Zwischentöne zeigt Magee, wie Außeneinflüsse Traditionen verändern – oft ohne Rücksicht.
Ein ruhiger, aber intensiver Roman über Macht, Sprache und Identität – eindrucksvoll und nachdenklich stimmend.
Bibliographie