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ISBN/EAN: 978-3-7371-0084-7
Einband: gebundenes Buch
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Erschienen am:
13.10.2020
13.10.2020
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
416 S.
416 S.
Format (T/L/B):
3.9 x 22.1 x 15.3 cm
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Hersteller:
Rowohlt Berlin Verlag GmbH
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produktsicherheit@rowohlt.de
Kreuzbergstraße 30
DE 10965 Berlin
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Beschreibung
Selten war ein Verhältnis von Vater und Sohn so innig und so komplex - obwohl sich die Lebenszeit beider kaum uberschnitt: Heinrich George herrschte seit den 1920ern als Berliner Theaterkönig, spielte unter Bertolt Brecht, in der Filmlegende 'Metropolis' und den unvergesslichen Franz Biberkopf in 'Berlin Alexanderplatz'. Im Dritten Reich fuhrte er seine Karriere zu neuen Höhen, ließ sich fur Propaganda einspannen; er starb 1946 im sowjetischen Speziallager Sachsenhausen. Der Sohn Götz war da acht Jahre alt, doch mit dem Vater beschäftigte er sich zeitlebens - dem widerspruchlichen Kunstler, dem er auf eigene Weise nachfolgte. Götz George spielte in Karl-May-Streifen, dann in 'Schtonk' oder 'Rossini', in denen sich die Republik spiegelte, glänzte in Charakterrollen wie in 'Der Totmacher'. Als 'Schimanski' wurde er zum beliebtesten deutschen Fernsehkommissar und zum Prototyp des neuen Manns, der auch verletzlich sein durfte. Bei aller Verschiedenheit eint Vater und Sohn: Beide Georges waren ungemein populär, echte Volksschauspieler. Ihr Leben erzählt ein Jahrhundert deutscher Geschichte.Thomas Medicus versteht es wie wenige, seine Figuren lebhaft auszuleuchten und zugleich das große Panorama zu zeichnen. Eine außergewöhnliche, bewegende Vater-Sohn-Geschichte - und die große Doppelbiographie zweier prägender Schauspielkunstler des 20. Jahrhunderts.
Über Thomas Medicus
Thomas Medicus wuchs als Sohn eines Landarztes in Franken auf. Er schrieb unter anderem fur die Frankfurter Allgemeine Zeitung, war stellvertretender Feuilletonchef der Frankfurter Rundschau und arbeitete für das Hamburger Institut fur Sozialforschung. Heute lebt Thomas Medicus als freier Publizist in Berlin und Wien. 2012 veröffentlichte er die Biographie Melitta von Stauffenberg, 2020 folgte die Doppelbiographie Heinrich und Götz George. Zuletzt erschien 2024 Klaus Mann, über das die taz schrieb: 'ein Glanzlicht biographischer Annäherung an einen Schriftsteller'.
Schlagzeile
Zwei Schauspiellegenden und ein ganzes Jahrhundert - die große Doppelbiographie über Vater und Sohn George.