Details
ISBN/EAN: 978-3-593-45662-1
Format: PDF
DRM: Digitales Wasserzeichen
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Weitere Details
Auflage:
1. Auflage 2025
1. Auflage 2025
Erschienen am:
18.09.2025
18.09.2025
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
347 S., 35.21 MB
Empfohlene App:
347 S., 35.21 MB
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Unerwartete Feinde
eBook - Zivile Gewalt und Emotionen im Ersten Weltkrieg
Beschreibung
Gewalt war im Ersten Weltkrieg auch an der Heimatfront eine alltäglich verfügbare Option. Anhand von drei Fallbeispielen ¿ der Verfolgung angeblicher Goldtransporte in Automobilen, der Bedrohung aus der Luft durch Zeppeline und dem Versenken von Handels- und Passagierschiffen durch U-Boote ¿ untersucht Sven Oliver Müller Gewalt von und gegen Zivilpersonen zwischen 1914 und 1918 im Deutschen Reich und in Großbritannien. Verunsicherung, Angst, Wut, Hass und das Gefühl von Ohnmacht führten zu spontanen Gruppenbildungen und Gewaltausbrüchen. Tatsächliche und erfundene Gefahren hatten zur Folge, dass unbekannte Reisende wie längst bekannte Nachbarn und generell Menschen, die als fremd wahrgenommen wurden, verfolgt, beleidigt, ausgeplündert oder getötet wurden. Medien und staatliche Propaganda verstärkten diese Taten und Emotionen. Einige der Gewaltausbrüche waren durchaus im Sinne der staatlichen Interessen ¿ aber die Zivilisten handelten nicht immer so wie »geplant« ¿ als eigenständige Akteure bestimmten sie oft selbst, gegen wen sich ihre Gewalt richtete.
Über Sven Oliver Müller
Sven Oliver Müller, PD Dr. phil., ist Historiker; er hat u.a. in Berlin, Tübingen, Bielefeld, London, New York und Florenz geforscht und gelehrt.
Schlagzeile
Wie und warum brach im Ersten Weltkrieg spontane Gewalt innerhalb der Zivilbevölkerung aus?