Details
ISBN/EAN: 978-3-447-10980-2
Einband: kartoniertes Buch
Weitere Details
Auflage:
1. Auflage 2018
1. Auflage 2018
Erschienen am:
28.03.2018
28.03.2018
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
VIII, 256 S., 16 Abb.
VIII, 256 S., 16 Abb.
Hersteller:
Harrassowitz Verlag GmbH & Co.KG
Steffen Schickling
produktsicherheit.verlag@harrassowitz.de
Kreuzberger Ring 7c-d
DE 65205 Wiesbaden
https://www.harrassowitz-verlag.de/imprint.ahtml
Harrassowitz Verlag GmbH & Co.KG
Steffen Schickling
produktsicherheit.verlag@harrassowitz.de
Kreuzberger Ring 7c-d
DE 65205 Wiesbaden
https://www.harrassowitz-verlag.de/imprint.ahtml
Weitere Details
arrow_forward_ios
Pietismus und Adel
Genderhistorische Analysen, Hallesche Forschungen 49, Im Auftrag der Franckeschen Stiftungen zu Halle
Beschreibung
Fragen nach der Geschlechterordnung, Handlungsräumen und Selbstentwürfen im pietistisch geprägten Adel sind neu und bislang kaum systematisch bearbeitet worden. Während Gender als eine soziale und kulturelle Konstruktion pietistische Frömmigkeit beeinflusste, die wiederum in ihren unterschiedlichen Ausformungen nicht nur die religiösen Handlungsfelder Adliger um 1700 neu gestaltete, sondern auch Impulse zu gewandelten Identitätskonzepten, herrschaftlichem Handeln sowie dessen kultureller Repräsentation und Performanz verlieh, verstärkte zugleich die Amalgamierung von Regierungshandeln und Reform die Ausbreitung pietistischer Ideen. Der Sammelband Pietismus und Adel versammelt Beiträge zur historischen Genderforschung. Es wird gefragt, inwiefern der Pietismus eigene Formen von Herrschaft ausbildete, inwiefern der Adelsstand die Beförderung des Pietismus ermöglichte und wie pietistische Adelskultur und die von ihr hervorgebrachten Objekte und Texte wechselseitig aufeinander bezogen waren. Die genderhistorischen Analysen gewähren neue Einblicke in die Verbindung von Geschlechtskonzepten, pietistischer Frömmigkeit und Adligkeit als Stand sowie Habitus als historisch produktivem gesellschaftlichen Prozess. Auf diese Weise wird der gegenwärtige Forschungsstand um eine entscheidende Perspektive auf Praktiken und Performativität erweitert.