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ISBN/EAN: 978-3-412-50943-9
Einband: gebundenes Buch
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Auflage:
1. Auflage 2017
Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
401 S.
Format (T/L/B):
3.2 x 24.7 x 17.8 cm

Hersteller:
Böhlau-Verlag GmbH u Cie.
ute.schnueckel@brill.com
Lindenstr. 14
DE 50674 Köln


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Wisent-Wildnis und Welterbe

Geschichte des polnisch-weißrussischen Nationalparks von Bialowieza

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inkl. MwSt.

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Beschreibung

Der an der polnisch-weißrussischen Grenze gelegene Wald von Bialowieza galt seit dem 18. Jahrhundert als letzte Zufluchtsstätte des Wisents. In den 1920er Jahren waren die Könige des Urwalds dann nahezu ausgestorben, bis mit der gezielten Auswilderung in den 1950er Jahren die Wisentpopulation wieder zu wachsen begann. Internationale Bedeutung erlangte der letzte Flachland-Urwald Europas zunächst als Jagdgebiet für polnische Könige und russische Zaren, dann als polnischer und belarussischer Nationalpark und schließlich als UNESCO-Welterbe. Das Buch zeichnet die Geschichte des Nationalparks von Bialowieza von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart nach. Im Mittelpunkt stehen der Umgang mit der Natur als Ressource und Reservat, sowie der Alltag der Bevölkerung unter den verschiedenen machtpolitischen Ordnungen des 20. Jahrhunderts.

Über Aliaksandr Dalhouski, Thomas M Bohn, Markus Krzoska

Dr. Aliaksandr Dalhouski ist Wissenschaftlicher Referent in der Minsker Geschichtswerkstatt des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks in Dortmund.

Schlagzeile

Der an der polnisch-weißrussischen Grenze gelegene Wald von Bialowieza galt seit dem 18. Jahr-hundert als letzte Zufluchtsstätte des Wisents. In den 1920er Jahren waren die Könige des Urwalds dann nahezu ausgestorben, bis mit der gezielten Auswilderung in den 1950er Jahren die Wisentpopulation wieder zu wachsen begann. Internationale Bedeutung erlangte der letzte Flachland-Urwald Europas zunächst als Jagdgebiet für polnische Könige und russische Zaren, dann als polnischer und belarussischer Nationalpark und schließlich als UNESCO-Welterbe. Das Buch zeichnet die Geschichte des Nationalparks von Bialowieza von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart nach. Im Mittelpunkt stehen der Umgang mit der Natur als Ressource und Reservat, sowie der Alltag der Bevölkerung unter den verschiedenen machtpolitischen Ordnungen des 20. Jahrhunderts.