Details
ISBN/EAN: 978-3-312-00596-3
Einband: Leinen
Weitere Details
Herausgeber:
Simon Zumsteg
Simon Zumsteg
Erschienen am:
03.02.2014
03.02.2014
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
352 S., mit Abbildungen
352 S., mit Abbildungen
Format (T/L/B):
3 x 21 x 13.5 cm
3 x 21 x 13.5 cm
Hersteller:
Nagel & Kimche AG Verlag c/o HarperCollins Deutschland GmbH
carola.kahl@harpercolins.de
Valentinskamp 24
DE 20354 Hamburg
Nagel & Kimche AG Verlag c/o HarperCollins Deutschland GmbH
carola.kahl@harpercolins.de
Valentinskamp 24
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Beschreibung
Nach dem durchschlagenden Erfolg von "Schilten" erschien 1982 Hermann Burgers zweiter Roman "Die Künstliche Mutter", seine wohl waghalsigste Phantasie und Konstruktion. Darin reist der Privatdozent Wolfram Schöllkopf, der nach dem Verlust seiner universitären Arbeitsstelle einen Zusammenbruch erleidet, zur Kur in eine aufgelassene militärische Festung im Gotthardmassiv. Schöllkopf wird analysiert und einer abenteuerlichen Therapie unterzogen, an deren Ende die Erkenntnis steht: Erst im Tod ist das Leben endlich genesen. Ein episch-wuchtiger Roman, bitterscharfe Analyse der Schweiz, Satire auf Akademie und Psychologie - und zugleich der grandiose Versuch, mit den Mitteln des Erzählens einen Heilungsprozess in Gang zu setzen.
Über Hermann Burger
Hermann Burger, geboren 1942 in Aarau/Schweiz, studierte Germanistik und promovierte mit einer Arbeit über Paul Celan. Bereits als Student debütierte er 1967 mit der Gedichtsammlung Rauchsignale. Sein vielbeachteter erster Roman Schilten erschien 1976. Burger war außerdem Privatdozent für Neuere Deutsche Literatur und Feuilletonredaktor. Sein literarisches Werk wurde vielfach ausgezeichnet. 1989 starb Hermann Burger auf Schloss Brunegg im Aargau an einer Überdosis Medikamente.